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DIE TAPETE KÖNNTE DESIGNPURISTEN
DAS FÜRCHTEN LEHREN: In dunklen Brauntönen ziehen geharnischte Krieger über die Wände, vor ionischen Säulen lagern bärtige Alte, und junge Schönheiten geben sich dionysischen Freuden hin. Auch die Vorhänge schwelgen in griechischer Mythologie. Das Mobiliar ist vergleichsweise schlicht: eine derbe, mit Tierhäuten bespannte Liege, ein grob gezimmerter Tisch, über dem eine Stalllaterne hängt, schlichte Bänke und ein Zimtholz Ensemble, das einst in einer Sklavenhütte in Südamerika stand. Dramatischer Höhepunkt der Inszenierung ist ein riesiges Zifferblatt an der Wand, das einst an einem südfranzösischen Kirchturm prangte und nun im gedämpften Licht eines Esszimmers auf ewig fünf vor zwölf zeigt.
"Ich mag Einrichtungen, die emotional berühren. Der Besitzer soll das Gefühl haben, dass ihn seine Wohnung liebevoll umarmt", sagt der Hausherr und serviert Tee in goldenen Porzellantassen aus der Manufaktur des Fürsten von Monaco.
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