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Das Schlafzimmer wiederum präsentiert sich aus einem roten Guss. Wandbespannung, Paravent und Bettüberwurf überzieht hier ein südfranzösisches Rankenornament aus dem 18. Jahrhundert, das Christopher Moore in London erneut aufgelegt hat.
 
Zu all den französischen und englischen Inspirationen gesellt sich in jüngster Zeit verstärkt Skandinavien. Von dort stammt auch der Einfall, die Holzböden zu bleichen. „Lackiertes Eichenparkett hätte niemals zum leuchtenden Violett des Boudoirs gepasst“, erklärt der Designer. „Da habe ich mich an die abgelaugten Tische im Norden erinnert und dachte mir, vielleicht wäre das die Lösung.“
 
Viele Ideen und viel Zeit hat Nolden in seine Hamburger Bleibe investiert. Jetzt ist sie endlich fertig, doch die nächste große Aufgabe wartet schon. Der Schweizer hat sich ein verfallenes Schlösschen in der Normandie gekauft. Er will es zu einem Landhotel ausbauen, jedes Zimmer individuell eingerichtet. Wie es am Ende aussehen wird, hängt wie immer von seinem Sammlerglück ab. Nur eines weiß der Zeitreisende aus Leidenschaft: „Computer, TV und Telefon wird es bei mir nicht geben.“
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